Meine Verbindung zu Organisationen
Ich kann Organisationen fühlen, obwohl 'fühlen' zu eng gefasst ist. Sie bilden sich vollständig in mir ab und ich sehe / spüre / weiß sofort, wo Dinge zusammenpassen und wo nicht.
Ich habe mehrere Theorien, wie das entstanden ist. Ich vermute, ein großer Teil hat sich in meiner Kindheit angelegt. Ich habe in einer Organisation gewohnt, in dem Hotel, das mein Vater geleitet hat. Ich habe unter den Tischen von Rezeptionisten und Telefonistinnen gespielt, mich im Laden versteckt und in der Küche gegessen. Ich habe alles mitgekriegt: wie die Menschen zusammen agieren, was sie sagen, wie es ihnen geht. Nicht die Theorie, nicht die Strategie, sondern die Phänomenologie, eingebettet in Liebe und Geborgendheit. Diese kindliche, wert- und wortlose Art der Organisationsbetrachtung ist in mir geblieben.
Ein anderer Aspekt ist sicher auch, dass ich einen großen Teil meines beruflichen Lebens als Mediatorin Teams in Organisationen in ihren Konflikten begleitet habe. Mein Sensorium ist daher extrem trainiert, denn in Konflikten zeigt sich in der Regel alles - ein Raum, der sich der Kontrolle entzieht und der Wahrheit sich zeigen darf. Und Mediation ist wiederum ein Raum, in dem meine Rolle nicht wertet. Der größte Teil meiner Eindrücke von Organisationen ist daher sehr pur, ungefiltert. Später kamen dann meine Teilnahme an Unmengen systemischer Aufstellungen in Organisationen hinzu, so dass nicht nur mein Geist, sondern auch mein Körper Systeme versteht.
Und dann natürlich: dreißig Jahre Erfahrung in Konzeption, Aufbau, Leitung und Begleitung von Organisationen. Hunderte von Büchern. Die 10.000 Stunden zur echten Expertise habe ich weit überschritten. Da wird Wissen zellulär und Muster bilden sich ohne großes Nachdenken einfach innerlich ab.
Meine Feldkompetenz
In meiner medialen Ausbildung hat unsere Lehrerin uns viel angeboten, damit wir herausfinden, über welchen Sinn wir arbeiten: hellsehen, hellhören, hellfühlen, hellwissen oder hellriechen? Ich konnte mich nirgends wiederfinden. Ich habe es immer wieder versucht zu erklären: "Ich setze mich einfach mitten rein und kann von dort aus alle Fragen beantworten", habe ich immer wieder versucht, der Gruppe (und mir selbst) zu erklären, wie ich 'es' mache. Daher war ich so dankbar, als mir der Begriff "Informationsfelder" über den Weg lief. Genau. Ich setze mich einfach mitten rein in das Feld und beobachte: Es tauchen Bilder auf, Worte, Begriffe, Bewegungen in meinem Körper. Und ich weiß einfach, was dem Feld guttut, was dazu passt und was nicht. Und ja, ich kann Fragen beantworten. "Orakel im Körbchen" nennt eine Freundin und Kollegin mich deshalb, weil ich das am liebsten eingekuschelt auf dem Sofa mache.
Den größten Teil meiner beruflichen Laufbahn habe ich darüber nicht gesprochen. Ich habe das, was ich im Feld gelernt habe, sachlich verargumentiert und mit Theorie hinterlegt. Dabei war das "Sitzend in Feldern Bewegungen beobachten" immer meine Hauptkompetenz und wenn ihr das wisst, könnt ihr vermutlich auch besser verstehen, warum meine Referenzen so besonders sind.
Ich bin daher besonders glücklich darüber, dass die "Feldarbeit" inzwischen in vielen Organisationen eingeladen ist und ich immer häufiger Aufträge erhalte, die im Wesentlichen lauten: "Kannst du dich mal verbinden bitte." Amüsant für mich ist, dass die Menschen, die mich darum bitten, es nicht als solches weiterleiten, sondern nun das tun, was ich früher selbst tun musste: Es in sachliche, fachliche Worte übersetzen.
emergente Konzepte
systemische Meditationen
Meine Aufträge für Konzepte sind in der Regel sehr schlicht. Es sind fast immer Dinge, die es noch nicht gibt. Einige Beispiele: "Wir hätten gerne eine Lernplattform, bei der die Herausforderungen einer nachhaltigen Welt direkt erlebbar sind." "Wir suchen ein Förderkonzept, das einen Beitrag zur Anhebung des kollektiven Bewusstseins leistet." "Wir haben ein leeres Haus und es soll künstlerisch der Region dienen." "Wir wollen eine Organisation aufbauen, die Menschen ermächtigt, Gesellschaft zu gestalten." "Wir möchten einen Studiengang anbieten, der die ganze Komplexität von Ernährung beinhaltet." Und dann beginne ich, zu lernen und das Feld zu erforschen.
Was meine Konzepte besonders macht, ist, dass sie aus einer Mischung aus tiefer wissenschaftlicher und Praxisforschung und intensiver innerer Feldarbeit entstehen. Ihre Einzelteile fügen sich fluide ineinander, mehr ein Organismus als ein Puzzle. Alles stärkt sich gegenseitig und folgt demselben Impuls. Die Verwaltung folgt beispielsweise denselben Prinzipien wie die Innovation. In mir landen dynamisch-stabile Systeme, in denen die beinhalteten Elemente einander Halt geben und in denen die kontinuierliche Veränderung im Kern der Stabilität ist.
Das, was sich in mir abbildet, übersetze ich für euch in präzise Texte, Audios und/oder Videos.
Tagessatz für Konzeptarbeit: € 900,00
Die reinste Form, Zugang zu meiner Expertise zu erhalten, ist ein Video von mir, in dem ich die Augen schließe und ihr direkt dabei sein könnt, wie Dinge zu eurer Organisation, eurem Projekt, eurem Vorhaben in mir landen. Hierbei übersetze ich nichts für euch, ihr könnt alle Übertragungen und Interpretationen selbst herstellen. Ich beschreibe einfach nur das, was sich in mir zeigt.
Diese Videos sind in der Regel etwa 20 Minuten lang und beinhalten Phasen des Schweigens. Es kann jedoch im Vorfeld ein paar Stunden oder Tage dauern, bis ich Zugang zum Feld gefunden habe. Manchmal genügt es mir, auf eurer Webseite spazieren zu gehen, manchmal brauche ich ein wenig menschlichen Kontakt oder Kontakt zu euren Produkten.
In den systemischen Meditationen bleibe ich dran, bis sich eine Blockade löst. Sie beschreiben immer einen vollständigen Prozess, ähnlich einer systemischen Aufstellung. Und wie bei aller systemischer Arbeit zeigt sich nicht die absolute Wahrheit, sondern das, was gerade nicht gesehen wird. Ihr könnt konkrete Fragen stellen, meiner Erfahrung nach ist es jedoch effektiver, wenn sich frei zeigen darf, was gerade ansteht.
Eine systemische Meditation kostet €450,00.
Aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich aus dem Aufbau und der Begleitung von Organisationen zurückgezogen. Wenn ihr Menschen mit ähnlicher Haltung und Expertise sucht, empfehle ich euch wärmstens die Menschen bei SOCIUS.

