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BILDER EINER HEILUNG

Ein paar Tage nach meiner zweiten Hirn-Operation begann ich – zu meiner eigenen Überraschung – zu malen.

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Zehn Monate lang brachte ich jeden Tag, je nach Kraft, wenigstens ein paar Striche auf die Leinwand. Wenn ich das Gefühl hatte, nichts mehr hinzufügen zu können, hängte ich sie vor meinem Bett auf und versank in ihnen – so lange, bis ich wusste, was sie mir sagen wollten. 

Auf diese Weise dokumentierte ich einen vollständigen Heilungsprozess.

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Heute bin ich froh, diesen Prozess nicht nur für mich selbst festgehalten zu haben, sondern auch einen kleinen Beitrag zum Verständnis der Vielschichtigkeit von Heilung leisten zu können.​

Unterbewusstsein

Abstraktes Gemälde, das in Gelb-, Rot- und Schwarztönen zunächst einfach nur wirr aussieht. Man könnte jedoch einen riesigen Vogelkopf vermuten, der nach rechts guckt und zwei Augen mit langen Wimpern hat.

Bilder einer Heilung #24

Auf jeder Schicht dieses Bildes tauchten Wesen auf: Drachen, Otter, Wölfe. Irgendwann musste ich lachen. „Ist gut, ich verstehe“, sagte ich zu meinem Unterbewusstsein. „Du willst mir etwas mitteilen.“

Was genau, werde ich wohl nie wissen, aber ich gehorchte, als das Bild mir in einem sehr rohen Stadium sagte, dass es fertig sei.

Ich sehe einen Vogel mit zwei Augen – eines blickt nach innen und eines nach außen.

Und das Bild hatte recht. Ich hatte vor lauter organisatorischen und psychologischen Pflegefragen den Fokus auf meine innere Ruhe verloren. „Ist gut, ich bin wieder da“, bedankte ich mich bei meinen inneren Bildern.

Acryl & Bleistift auf Leinwand
November 2025
50 x 70 cm

Gerahmte Drucke kaufen

Diese sehr persönlichen Bilder verkaufe ich nicht. Sie umgeben mein Bett in immer wieder wechselnder Zusammenstellung – je nachdem, welche Aspekte mein Heilungsprozess gerade am meisten braucht. Ich habe sie jedoch fotografiert und stelle sie euch hier als gerahmte Prints in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Die zugehörigen Texte lege ich gedruckt dazu, denn für mich sind Bild und Text untrennbar miteinander verbunden.

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Falls ihr euch nicht sicher seid, welches Bild jemandem Freude machen würde, könnt ihr auch einen Gutschein verschenken – so kann die beschenkte Person selbst auswählen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Krankheit und knappe finanzielle Ressourcen häufig zusammenkommen. Falls es euch gerade aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, den vollen Preis zu zahlen, könnt ihr mit dem Code SOLIDARITÄT einen 20% Entlastungsrabatt in Anspruch nehmen. Ich vertraue darauf, dass dieses Angebot achtsam genutzt wird.

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Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Bilder zurücknehme, falls sie euch nicht gefallen, die Versandkosten für Hin- und Rückweg jedoch nicht erstatten kann.

Ausstellen

Diese Bilder begleiten mich täglich in wechselnder Zusammenstellung rund um mein Bett. Sie sind Teil meines eigenen Heilwegs – und deshalb werde ich die Originale nicht verkaufen.

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Doch ich wünsche mir, dass ihre Kraft in die Welt hinausgeht. Besonders wohl fühlen sie sich an Orten, an denen Menschen nicht nach Kunst suchen: bei Dorffesten, in Cafés oder Büchereien, in Krankenhäusern oder auch im Rahmen von Tagungen und Veranstaltungen. Gemeinsam mit ihren Begleittexten öffnen sie Räume für Gespräche über Heilung, Verletzlichkeit und das Leben mit Krankheit – oft genau dort, wo Worte sonst schwerfallen.

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Wenn ihr euch vorstellen könnt, die Bilder zeitweise bei euch zu zeigen, schreibt mir gerne. Tagesweise auch draußen – das mögen sie besonders. In der näheren Umgebung übernimmt mein Mann auf Wunsch den Aufbau, ansonsten finden wir gemeinsam eine gute Lösung.

BISHER:
2026: Praxis Dr. Bida Lebus

2026: Art an der Grenze Frankfurt (Oder)
2026: Ökospeicher Wulkow

2026: Offene Ateliers Brandenburg
2025: Gärtnerei Heimen Libbenichen

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